Die Schöller-Stiftungen

Theo Schöller war Unternehmer und das mit Leib und Seele und auch wenn er sich die Firma Schöller nicht ohne seine eigene Führung vorstellen wollte, seine Nachfolge war immer geregelt. Dabei entschied er sich für eine Stiftungsregelung, die ihm als beste Lösung erschien, den Fortbestand des Unternehmens auch nach seinem Tod zu sichern. Gleichzeitig konnte er sein gemeinnütziges Engagement  damit institutionalisieren.

Dafür gründete er 1988 die gemeinnützige Theo und Friedl Schöller-Stiftung, 1992 folgte die Theo und Friedl Schöller Versorgungs-Stiftung, die später umbenannt wurde in Theo und Friedl Schöller Förder-Stiftung. Mit der Gründung der Schöller Familien-Stiftung 1993 war dann die Nachfolgeplanung abgeschlossen. 

Mit der Gründung der Schöller-Stiftungen ist Theo Schöller nicht nur seiner unternehmerischen Verantwortung gerecht geworden, für den Fortbestand seines Unternehmens zu sorgen und damit die Lebensgrundlage seiner Mitarbeiter zu sichern. Er wollte auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, woran sich auch dadurch nichts änderte, dass die Firma im Jahr 2001 an den Lebensmittelkonzern Nestlé verkauft wurde.